Simbabwe 2012

The end...!!!

An dieser Stelle möchten wir von Vezuthando e.V. uns noch einmal recht herzlich bei allen Teilnehmern, Reiseleitern, Projektverantwortlichen und natürlich allen Lesern bedanken!
Wieder einmal geht eine unvergessliche Reise zu Ende. Wir sind uns sicher, dass diese Reise nicht nur die Teilnehmer positiv verändert hat, sondern auch Euch Lesern Simbabwe ein Stück weit näher gebrach hat. Wenn ihr Interesse an unserer Arbeit habt, selbst bei einer unserer nächsten Reisen dabei sein wollt, oder gar in die Organisation einer solchen Reise eingebunden werden wollt, dann meldet euch bei uns.

Bis dahin, wünschen wir Euch allen alles Gute und sagen noch einmal herzlichen DANK!!!

Tag 20 - Äthiopien – Deutschland

Unser Heimflug verlief in mehreren Etappen: Von Harare flogen wir erst einmal nach Lusaka in Sambia. Dort verweilten wir im Flieger bis es weiter nach Addis Abeba in Äthiopien ging. Dort hatten wir einen Zwischenstopp über Nacht, sodass wir sogar noch in den Genuss eines Hotels kamen, in dem wir erst einmal das Abendbuffet stürmten, die heiße Dusche und gemütliche Betten genossen!

Auch das Frühstücksbuffet am nächsten Morgen ließ unsereAugen strahlen und so machten wir uns gestärkt für den Rückflug wieder auf denWeg zum Flughafen in Addis. Am Gate 4 waren wir dann nicht mehr die einzigen „Murungus“ (wie wir uns selbst immer als „Weiße“ bezeichneten) und mussten die ungewohnte Erfahrung machen, auch nicht mehr die einzigen Deutschen zu sein. Im Flieger genossen wir noch einmal den Ausblick auf den afrikanischen Kontinent und bereiteten uns auf die Landung in Frankfurt vor. Dort wurden wir herzlich empfangen mit einem großen Bannerund vielen Fotos, auf denen unsere Gruppe noch einmal festgehalten wurde, bevor sich das erste „Familienmitglied“ vom Rest verabschieden musste.

Vielen vielen Dank an die „Reisegruppe Wellington“ für eine wunderbare und gelungene Zeit in Simbabwe. Maitabasa, Eure Muttis Tilli und Meike!

Tag 19 - Mbare und Tschüss!

Heute war es so weit, der Abflug stand uns bevor. Wir zögerten das Abschiednehmen noch etwas hinaus und fuhren erst einmal auf den großen Markt „Mbare“ in Harare, den viele noch sehen und erleben wollten, bevor wir bald wieder durch einheimische Supermärkte ziehen. Der war auch wirklich einen Besuch wert! Wir konnten noch einmal sehr viele Eindrücke auf uns einprasseln lassen, unser Verhandlungsgeschick unter Beweis stellen und so noch das ein oder andere Stück Simbabwe mit nach Hause nehmen. Und dann war es wirklich allerhöchste Zeit für den Flughafen!Wellington sowie unsere zwei einheimischen Freunde und unser Busfahrer begleiteten uns bis zur letzten Türe, wo es dann endgültig hieß Abschied zunehmen. Doch vielleicht war es für manche nur ein Abschied auf Zeit und es öffnet sich für die Ein oder Anderen die Schiebetür im Eingangsbereich des Flughafens Harare einmal wieder… unsere simbabwischen Freunde stehen uns winkend gegenüber.

Tag 18 - Letzte Etappe: Harare

Geplante Abfahrt: 10Uhr, tatsächliche Abfahrt: 16.30Uhr.
Dieser Tag wurde wohl oder übel zu unserem 2. „Chill-Out-Tag“, den wir wartend auf Wellingtons Couch verbrachten. Aufgrund einiger Probleme mit unserem kleinen Reisebus wollte Welli heute Morgen einen anderen organisieren, was sich leider als nicht sehr einfach erwies. Einige Stunden und Verhandlungen später, kam er dann mit dem alten Bus aber mit einem Gepäckträger auf dessen Dach und mit einem Fahrer zurück! Ruck Zuck war unser Gefährt beladen und auf ging´s zur letzten Station unserer Reise, nach Harare. Ein letztes Mal fuhren wir in der gewohnten „Sardinenbüchse“ durch den Sonnenuntergang Simbabwes und mussten uns langsam daran gewöhnen Abschied zu nehmen. Die Nacht verbrachten wir bei der Familie von Wellingtons Schwester Fungai, wo wir zum Abschluss „freiwillig“ noch einmal Sadsa genossen,das unsere Jungs unter fachmännischer Anleitung bestens zubereiteten!

Tag 17 - ...zurück nach KweKwe!

Noch vor Sonnenaufgang machten wir uns heute auf die lange Reise zurück nach KweKwe. Es dauerte eine Weile bis all unser Gepäck verladen war, da Wellington dieses auf dem Dach festschnallte. Dafür erntete er einige kritische Blicke aber er versicherte uns, dass wir dem „african style“ vertrauen könnten! Und er hatte Recht: Etwa 12 Stunden später in KweKwe - die Frisur sitzt… und das Gepäck auch! Wir waren froh als wir nach Sonnenuntergang endlich in „unserem Zuhause“ ankamen, denn die Busfahrt war doch ziemlich anstrengend und die vielen Polizeikontrollen raubten uns einige Nerven. Zur Belohnung gab´s Spagetti zum Abendessen!

Tag 16 - Zwischen Rafting und "Chill-Out"

Der heutige Tag wurde zum offiziellen „Chill-Out-Tag“ ernannt. Außer für unsere drei abenteuerlustigen Wasserraten, die sich bereits in den frühen Morgenstunden auf wilde Gewässer begaben um dort in einem illustren Boot gigantische Wellen zu reiten. Der Zambezi führte sie vorbei an majestätischen Felswänden und einer beeindruckenden Landschaft.
Die Daheimgebliebenen schliefen aus und genossen ein ausgiebiges Frühstück mit Kaffee, bevor es zum „Bummeln“ durch die Straßen und Shops ging. Dort konnten wir unser Verhandlungsgeschick üben und von Shop zu Shop perfektionieren, sodass irgendwann sogar mit Kleidungsstücken statt mit Geld bezahlt werden konnte! So kamen wir um einige Souvenirs schwerer zurück und mussten uns erst einmal erholen. Wir genossen die Sonne am Pool oder im Garten und zum Sonnenuntergang brachte Wellington uns an einen schönen Aussichtspunkt mit Blick auf die Brücke (der Bungee-jumper) und die Gischt der Victoria Falls. Dies ist unser letzter Abend an den Vic-Falls, der nun mit einem leckeren Abendessen zelebriert wird!

Tag 15 - Chobe Nationalpark (Botswana)

Pünktlich um Sieben haben wir heute Morgen auf der Matte gestanden, um uns dem wahrscheinlich größten touristischen Klischee in Afrika zu widmen: einer Safaritour mitten durch die Buschlandschaft. Und das nicht nur so, wie man es sich vorstellt – im robusten Geländewagen, der von einem erfahrenen Safarifahrer manövriert wird – sondern auch auf dem Wasser: Die Safari startete im Chobe River, der Botswana von Namibia trennt. Vorbei an den Uferstellen, in denen sich Nilpferde und Krokodile ausruhten, Adler nisteten und Elefanten sich im Wasser erfrischten. Wir nutzten diese - für uns quasi einmaligen - Gelegenheiten, um jede Menge Fotos von den ungewohnten Tieren in freier Wildbahn zu machen. Die Knipsgeräusche gehörten auch am Nachmittag noch zur Geräuschkulisse. Für Teil Zwei der Safari stiegen wir schließlich in den Jeep und bestaunten Giraffen, Affen, Elefanten, Gnus, Antilopen und Zebras in ihren natürlichen Lebensräumen – und konnten unserem Safariguide sogar noch den ein oder anderen wissenswerten Kommentar über das Verhalten der Tiere entlocken. Am Abend standen uns zurück im Hostel bei den Vic Falls sämtliche Vergnügungsmöglichkeiten der internationalen Backpackerszene offen. Ob Billard spielen, im Pool baden, Olympiade gucken oder einfach nur miteinander quatschen – wir hatten eine gute Zeit zusammen und freuen uns darauf, die letzten Tage hier noch ohne Arbeitspensum im Hinterkopf genießen zu können.

Tag 14 - Victoria Falls

Die Ankunft im Bilderbuch-Hostel verdaut, standen heute nur zwei, aber dafür umso beeindruckendere und vor allem nervenaufreibende Aktivitäten auf dem Programm: Die Besichtigung der sogenannten Vic Falls (eines der sieben Naturwunder) und Bungee Jumping!

Kurz nach Zehn machten wir uns zu Fuß auf den Weg zu den Victoria Falls. Vorbei an den Gebäuden der gleichnamigen Stadt und sehr engagierten Straßenverkäufern mit geschnitzter Holzdeko im Sortiment erreichten wir bereits nach circa 20 Minuten das Gelände. Informationen über Flora, Fauna und geografische Beschaffenheit des Gebiets, ein erwartungsgemäß überteuerter Souvenirshop sowie Menschen in khakifarbenen Safarioutfits säumten den Eingangsbereich. Dieser führte direkt entlang von Steinwegen in die nahezu unberührte Natur. An diversen Aussichtspunkten bestaunten wir dort die Wasserfälle. Zwar mussten wir dabei oft die Plätze mit anderen Touristenscharen teilen, aber die Aussicht auf das Naturphänomen hat alles wieder wett gemacht: unendliche Wassermassen, die über steile Abhänge peitschen und gischt schäumend in die Tiefe stürzen. Neben der Faszination für dieses Schauspiel sind der/dem ein oder anderen von uns zudem noch Affen, Schlangen und sogar noch ein Warzenschwein begegnet.

Wir beschlossen, direkt daran die nächste Aktivität anzuknüpfen: Bungee-Jumping auf einer Eisenbahnbrücke über dem Flusstal, direkt an der Grenze bereits auf sambischen Staatsgebiet. Enno hat dort den Sprung in den Abgrund gewagt – und das gleich dreimal: Via Slide (Seilbahnfahren), Swing (sitzend angegurtet springen) und dem klassischen Bungee-Jumping (kopfüber an den Füßen angegurtet). Doch das heißt nicht, dass die anderen sich langweilten. Allein schon das Zuschauen strapazierte genug Nerven und drehte so manchem auch schon den Magen um. Glücklich, dass Enno wohlbehalten von seinen Abenteuern zurück kam, gingen wir am späten Nachmittag zurück ins Hostel und hatten einen entspannten Abend

Tag 13 - Zhombe, Bulawayo, Victoria Falls

Dieser Tag ist relativ schnell zusammen zu fassen. Denn er bestand in erster Linie aus einem: Busfahren. Die Abreise begann um fünf Uhr morgens. 13 Stunden, fünf Polizeistopps und eine Autopanne in Bulawayo später kamen wir mit unserem Kleinbus schließlich in einem buntbemalten Backpacker-Hostel an. Dort hatten manche erst einmal einen kleinen umgekehrten Kulturschock zu verdauen: Internationale, unverkrampfte Atmosphäre, eine Bar mit Pool sowie ungeahnter Touristenkomfort – eine völlig andere Welt zu dem, woran wir uns in den vergangenen zwei Wochen gewöhnt hatten. Einige feierten fröhlich diesen ganz neuen Abschnitt unserer Reise, der uns nun bevorstand. Andere fielen aber auch vor lauter Müdigkeit relativ zeitig nach der Ankunft ins Bett. Nun können die vielen Eindrücke der letzten Zeit verarbeitet werden, jetzt steht nur noch eines auf unserem Reiseplan: Genießen.

Tag 12 - Letzter Tag in Zhombe

Noch einmal genossen wir ein Sadsa- oder Vatcook-Frühstück in unseren Familien, bevor wir uns ein letztes Mal auf zur Schule machten, wo heute die große Abschiedsfeier stattfinden sollte.
Die Einen beendeten dort die Streicharbeiten während die anderen mit den Vorbereitungen für die kleine Vorführung beschäftigt waren, mit der wir uns von hier verabschieden wollten.
Trotz Ferien, füllte sich die Schule nach und nach mit Leben, bis schließlich rund um den „Assembly-Point“ auf dem Schulhof Schüler/innen, Lehrer/innen und unsere Gastfamilien versammelt waren. Mit unserer kleinen Showeinlage stellten wir grob unsere Zeit in Simbabwe dar: Die vielen neuen Eindrücke zu Beginn, kleine Sprachprobleme mit der lokalen Sprache und die Mentalität unserer afrikanischen Freunde im Vergleich zu unserer. Das alles verpackten wir in ein kleines Theaterstück mit Gesangseinlagen wie Bruder Jakob, Alle meine Entchen und unserem Lieblingslied „Zorai Butter“ (auf Shona). Es war sehr schoen, sich auf diesem Weg noch einmal fuer die tolle Zeit zu bedanken und auch von einigen Muttis/Omis der Gemeinde noch Abschiedsständchen zu bekommen. Dabei realisierten so manche, dass sich unsere Reise so langsam dem letzten Teil zuneigt, was die meisten wohl sehr bedauern. Doch nach einem festlichen Mittagsmahl, gab es viel Action am Nachmittag, bei Spielen wie Topfschlagen, Twister und Eierlauf mit den Kindern der Schule, was noch einmal all unsere Energie forderte! So waren wir froh, den Abend in den Familien ausklingen zu lassen, bevor wir uns am nächsten Morgen bereits um 4Uhr auf die lange Reise zu den Victoria Falls begaben... nun ist ein bisschen Urlaub angesagt!

Tag 11 - Winterferien

Frühstück: Kalte Knödel und Sauerkraut – die Reste vom Abendessen!
Ab heute beginnen hier die Winterferien, deshalb ist es nun ziemlich ruhig an der Somalala Primary School. Wir nutzten die Zeit um die Schulgebäude fertig zu streichen und die Zahlen, Buchstaben und Bilder in dem einen Klassenraum fertig zu malen. Außerdem planten wir fleißig die große Abschiedsparty am morgigen Tag, zu der wir ein kleines Theaterstück für die Schüler/innen, Lehrer/innen und unsere Familien aufführen wollen. So ging unser letzter Arbeitstag in Zhombe zu Ende und wir genossen unseren vorletzten Abend in unseren Familien.

Tag 10 - Malen, basteln und deutsch kochen...

Nach all den sportlichen Aktivitäten der letzten Tage, gönnten wir uns heute mal ein paar kreative Aktionen mit den Kindern „unserer“ Grundschule. Wir konnten sie zum Basteln und Malen begeistern und so liefen kurze Zeit später nahezu alle Kinder mit bunten Schirmmützen, Schmuck aus Naturmaterialien und bemalten Gesichtern umher und die Steine auf dem Schulhof leuchteten in bunten Kreidefarben. Nach dem „Sadsa-Lunch“ ging es für uns mit verschiedenen Arbeiten an der Schule weiter. So halfen die einen beim Toilettenbau, die anderen bemalten die Wände eines Klassenraums oder bereiteten die Abschiedsfeier in 2 Tagen vor.
Am Abend kochten wir in einer unserer Gastfamilien Knödel und Sauerkraut, was nicht bei allen Familienmitgliedern so gut ankam, wie bei uns! Die Knödel schmeckten ihnen wohl ganz gut, aber beim Sauerkraut verzogen die meisten das Gesicht!

Tag 9 - Somalala Secondary School

Heute verbrachten wir den Tag an der weiterführenden Schule, der „Somalala Secondary School“.
Dort fanden sich ebenfalls um die 200 Schüler/innen ein, mit denen wir einen großen Austausch machten. Wir hatten eine kleine „Unterrichtseinheit“ zu Deutschland geplant und wollten im Gegenzug ein paar Fakten über Simbabwe lernen. Nach einigen Gesprächen über geographische und politische Eckdaten, folgten deutsche Wörter und Lieder, die wir den Schüler/innen näher brachten. Den größten Spaß hatten die meisten jedoch damit, uns „Shona“ sprechen zu hören, die einheimische Sprache die hier zum Großteil gesprochen wird.
Zum Mittag wurden wir wieder bestens mit „Sadsa“ versorgt, womit wir uns für das folgende Fußballspiel gegen die Lehrer/innen der Schule stärkten. Auch dabei gab es wieder viel zu Lachen und wir spielten, bis die Sonne schon fast am Untergehen war.

Tag 8 - Sport-Tag

Morgens, 8Uhr in Somalala: Die Kinder versammelten sich auf dem Schulhof um ihre Hymne zu singen und die Flagge zu hissen. Danach teilten die Lehrer die ca. 200 Schüler/innen im Alter von
6-13 Jahren in Gruppen ein, da wir für heute verschiedene Aktivitäten mit ihnen geplant hatten. Diese reichten von Kegeln und Dosenwerfen über Sackhüpfen, Seilspringen und Brennball und die Kids hatten eine Menge Spaß! Nach einem ausgiebigen „Lunch“ starteten wir ein großes Fußball-Match quer über den riesigen Sandplatz vor der Schule. Unser Team bekam Unterstützung von unseren einheimischen Freunden und wir spielten gegen die älteren Schüler der Somalala. Wir kamen ganz schön ins Schwitzen aber hatten großen Spaß dabei!

Tag 7 - Kirchentag

Sonntag ist Kirchentag! Eine ungewohnte aber interessante Erfahrung für uns alle. Der Gottesdienst läuft hier etwas anders ab als bei uns und so fanden wir uns auf Plastikstühlen unter einer riesigen Zeltplane, vor einer Bühne wieder. Laute Musik dröhnte aus den Lautsprechern und es herrschte eine fröhliche und ausgelassene Stimmung! Danach machten wir eine ausgedehnte Mittagspause in der Stadt, bevor es wieder zurück nach Zhombe ging. Dort erwarteten uns unsere lieben Gastfamilien schon und empfingen uns zum Dinner.

Tag 6 - Masvingo

Morgens, 07.30Uhr in Zhombe – Simbabwe: Die Reisegruppe macht sich bereit zur Abfahrt nach Masvingo, um „Great Simbabwe“ zu besichtigten. Simbabwe heißt soviel wie „Steinhäuser“ und genau solche bekamen wir heute zu sehen! Die Häuser, Mauern und Türme wurden bereits im 13.Jahrhundert erbaut, indem einzelne Steine aufeinander gelegt wurden. Great Simbabwe erstreckt sich über ein sehr großes Gebiet, welches wir nach dem anstrengenden Aufstieg auf einen Berg wunderbar überblicken konnten. Wir waren ganz schön am Staunen und hätten hier noch lange verweilen können. Wieder unten angekommen, führte uns der Weg noch durch ein typisches simbabwisches Dorf mit kleinen Häusern, wo Skulpturen aus den Steinen von Great Simbabwe ausgestellt wurden. Zum perfekten Abschluss unseres Aufenthalts dort, ließen wir uns von den simbabwischen Klängen mitreisen und tanzten zusammen zur Musik der Trommeln und Mbiras (Fingerklaviere) bis die Sonne langsam unterging. Nach einem sehr schönen Ausflug, verbrachten wir die Nacht in KweKwe, wo Wellingtons Frau Happy uns mit Spagetti empfing!

Tag 5 – Besuch beim „Chief“

Heute holten wir unseren Besuch bei „Chief Gwasela“ nach. Um 8Uhr düste unser kleiner LKW mit einer großen Ladefläche voll Deutscher und lokalen Freunden zu seiner Residenz. Dank Liz wussten wir, wie wir uns vor der Autorität der „Community“ zu verhalten hatten und so nahmen wir nach seiner Aufforderung in einem Stuhlkreis auf seinem Hof Platz. Er wurde von Liz und Wellington vorgestellt und danach waren wir an der Reihe. Anschließend kam es zu einem ausgiebigen Austausch mit ihm.
Nach diesem interessanten Besuch, gab es für uns ein „proper breakfast“, wie Liz unser zweites Frühstück nannte, in „unserer“ Schule. Und dann ging es wieder an die Arbeit. Zusammen mit einigen „locals“ strichen wir heute die restlichen Wände der Schulgebäude und hatten dabei eine Menge Spaß!!
Zwischendurch durfte natürlich ein gutes Sadsa nicht fehlen, wonach Liz uns mit Keksen überraschte. Wir werden hier wirklich bestens umsorgt!
Solange die Farbe an den Wänden trocknete, schnappten wir uns ein paar Kinder (oder besser: sie schnappten sich einige von uns) und wir spielten zusammen Netball und Fußball.
Am Abend ging es für alle wieder in ihre Gastfamilien, wo der Abend mit einem deftigen Abendessen abgerundet wurde. Während die einen noch gemütlich plaudernd mit der Familie an der Feuerstelle sitzen, nehmen andere eine Dusche unter dem wunderbaren Sternenhimmel Simbabwes.

Tag 4 – Der erste Morgen in Zhombe

Der Tag begann für uns früh am Morgen mit einer „Dusche“ unter freiem Himmel. Das bedeutet hier: ein Eimer mit Wasser, welches auf einer Feuerstelle erwärmt wird. Die Toiletten bestehen aus Löchern im Erdboden, um die eine Mauer gebaut ist. Ähnlich ist es mit den „Duschstellen“.
Unser erstes „Breakfast“ war mächtig: eine große Portion Sadsa mit Kartoffeln und Soße! Wir werden hier wirklich nicht hungrig aus dem Haus gelassen! Um 8Uhr war Treffpunkt an der Schule, da wir heute pünktlich beim „Chief Gwasela“ sein wollten. Es gilt als eine Geste der Höflichkeit, sich dem Chief, dem das Gebiet, in dem wir uns befinden obliegt, vorzustellen.
Leider trafen wir ihn nur auf der Straße an, da er zu einem Termin musste, so vertagten wir den Besuch auf Morgen. Wir nutzten die Zeit, bis es für uns mit Pastorin Liz zu einem Besuch ins Krankenhaus ging, für einen „Walk around“. Liz und Wellington zeigten uns weitere schöne Fleckchen rund um die „St. Martin de Porres Primary School“, bis uns Sister Irina vorm „Zhombe Mission Hospital“ empfing.
Nach diesem Besuch lud uns Liz zu einem grandiosen Mittagsmahl in ihrem Haus ein, bevor es für uns wieder zurück zur Somalala-Schule ging, wo wir mit den ersten Streicharbeiten begannen.

Tag 3 - Auf nach Zhombe...

Heute hieß es um 9Uhr: Abfahrt! Nächstes Ziel: Zhombe – der Ort, in dem wir die nächsten 2 Wochen verbringen werden. Mit im Gepäck waren mehrere Säcke Maismehl, Salz, Öl, etc. für unsere drei Gastfamilien in Zhombe. Nach ca. 45 Minuten Fahrt in unserem „Combi“ (Kleinbus), kamen wir schließlich an unserem „Einsatzort“ in Zhombe an - der Somalala Primary School.
Dort begrüßte uns Elizabeth (kurz: Liz), eine sehr freundliche und liebenswerte Pastorin, die zusammen mit Wellington das Projekt vor Ort leitet. Auch der Schulleiter ließ es sich nicht nehmen, uns in sein Büro zu einer Vorstellungsrunde einzuladen. Dann stand ein Besuch in der örtlichen „St. Martin de Porres Primary School“, wo diese Tage ein Sportfest stattfand, an dem auch Schüler/innen der Somalala-Schule teilnahmen. Dort schauten wir einem Netball-Spiel (Mischung aus Basketball und Rugby) zu, spielten selbst mit den Kindern Volleyball und erlebten einen musikalischen Kulturaustausch: Wir brachten den Kids „Alle meine Entchen“ bei und von ihnen lernten wir einen „Motivationssong“ um die Mannschaften anzufeuern. Aufgrund der sprachlichen Barrieren, wurden wir von einem netten Musiklehrer unterstützt und lernten, dass der Song „Sora Butter“ auf Deutsch so etwas wie „Schmiere es wie Butter“ heißt!
Bald darauf erwartet uns eine kulinarische Premiere: Das aller erste „Sadsa“ zum Mittag – ein verdichteter Maisbrei, der hier als sättigende Beilage gegessen wird.
Danach ging es zurück zur Somalala-Schule, wo wir am frühen Abend in unsere Gastfamilien aufgeteilt wurden. Damit tauchten die meisten von uns erst so richtig in die neue Kultur ein und waren gespannt, wie unser Alltag darin bald aussehen wird.

Tag 2 - KweKwe

Unsere Erkundungstour durch KweKwe musste heute zunächst noch warten. Wellington hatte uns gegen Mittag einen Termin in der „Manunure Highschool“ verschafft. Dort werden sowohl Grundschüler/innen unterrichtet als auch Oberstufenschüler/innen, die auf die Universität vorbereitet werden.
Nach unserer Ankunft in der Schule, wurden wir gleich vom Direktor in seinem Büro begrüßt und stellten uns gegenseitig vor. Für die Mädchenfußballmannschaft der Schule hatten wir einen kompletten Satz Trikots mitgebracht, die von Lisa Otto (Teilnehmerin bei Build&Ruide Simbabwe 2010) bereits in Deutschland besorgt wurden. Die Mädchen schienen sich sehr über ihre neuen Trikots zu freuen und präsentierten sich darin gleich stolz vor der Kamera. Auch wir freuten uns, dass uns und den Schüler/innen noch ein bisschen Zeit gegeben wurde, um uns ein wenig kennen zu lernen, miteinander zu quatschen und sich über viele Themen in Simbabwe/Deutschland auszutauschen.
Später am Tag stand dann unsere kleine Tour durch KweKwe auf dem Programm, wo wir kurz das Internetcafé besuchten, zu Mittag aßen und viel Zeit auf dem riesigen Markt verbrachten. Den Tag ließen wir schließlich mit einem Barbecue in Wellingtons Haus ausklingen.
Noch eine Nacht in KweKwe und dann kann die Reise weitergehen...

Tag 1 - Angekommen

...naja noch nicht ganz: Eher müde und überwältigt von vielen neuen Eindrücken sitzt die Hälfte von uns auf den weichen Sofakissen in Wellingtons Wohnzimmer in KweKwe. Reisverschlüsse surren, Gepäckstücke werden ausgepackt, Stromadapter verglichen und mit Wellingtons Familie über unsere kommende Zeit in Zimbabwe gesprochen. Dabei fing unsere Reise ziemlich ungemütlich an: Nach einer kurzen Nacht in einem ausgebuchten Flugzeug begrüßten uns zunächst unerwartet kalte 16 Grad und Regen am frühen Morgen in Addis Abeba. In der zweiten Etappe sind wir allerdings dank einem halbleeren Flieger recht ausgeruht und entspannt in Harare angekommen. Und wurden zudem mit Wärme, Sonnenschein und einem gutgelaunten Wellington, unserem Ansprechpartner und Mitorganisator des Projektes in Zhombe, begrüßt. Mitgebracht hatte er neben seinem Freund Biggie seine Schwester Fungai, seinen Schwager Blessing sowie ihren kleinen Sohn Malakai. In zwei Pick-Ups brachten sie uns daraufhin erstmal zu Fungai nach Hause, wo Wellington uns mit einer lieben Willkommensrede und Anekdoten früherer Freiwilliger auf einiges vorbereitete, was uns die nächsten zwei Wochen erwartet – wie zum Beispiel Sadsa, dem traditionellen Maisbrei in Zhombe oder sanitären Einrichtungen, die wahrscheinlich nicht unseren westeuropäischen Gewohnheiten entsprechen werden ;) Doch zunächst ging die Reise weiter – nächstes Ziel: Wellingtons Wohnort KweKwe, 240 Kilometer von Harare entfernt.

Der offene Pick-Up diente dabei als Transportfläche für unser Gepäck, mitten drin Enno und Alex sowie ein ausgewachsener 1,60 Meter großer Kühlschrank – ein Geschenk für Wellingtons Mutter in KweKwe. Neben einen perfekten Blick auf den malerischen Sonnenuntergang und einen gänzlich unbekannten Sternenhimmel brachte ihnen diese Art zu reisen auch eine zügige kalte Erfahrung. Leicht fröstelnd, aber zum Glück wohlbehalten haben wir die Jungs dann in KweKwe wieder sehen können. Auch der Rest der Gruppe, von dem fünf Leute hinten auf der Ladefläche des zweiten Pick-Ups reisten hatte selten so eine spezielle Tour erlebt – Polizeikontrolle und fiese Schlaglöcher inklusive! Nach unserer Ankunft haben wir neben einer Einkaufsaktion für das morgige Frühstück Wellingtons Familie kennenlernen dürfen und richten jetzt unsere Nachtlager, dösen, quatschen, halten Eindrücke fest und bereiten uns auf Morgen vor. Dann werden wir uns KweKwe bei Tageslicht genauer anschauen!

Abflug / Ankunft

Wie ihr auf dem Bild sehen könnt ist die zehnköpfige Gruppe, gut gelaunt und voller Vorfreude am gestrigen Abend um kurz nach zehn Uhr Ortszeit, in Richtung Simbabwe aufgebrochen.
Bevor ihr in den nächsten Tagen die ersten ‘live’ Neuigkeiten direkt aus Simbabwe erhalten werdet, möchten wir kurz die daheim gebliebenen beruhigen und euch mitteilen, dass die Gruppe sicher in Simbabwe gelandet ist. Wellington, der Projektleiter vor Ort, hat heute Mittag eine kurze SMS geschickt in der er uns mitteilt, dass die Gruppe gut angekommen ist. Die Weiterfahrt ins rund 200km entfernte KweKwe ist auch reibungslos verlaufen und somit werden heute Abend wohl alle müde aber zufrieden in ihr Bett fallen.
Seid also gespannt auf die nächsten Berichte der Gruppe und schaut ab und an auf unserer Seite vorbei. In diesem Jahr werden wir zudem über facebook Neuigkeiten der Gruppe kommunizieren. Also klickt einfach auf 'Gefällt mir' und bleibt updated. Viel Spass beim lesen!

Startschuss für Build & Ride Simbabwe

Diesen Sonntag macht sich unsere Leipziger Gruppe auf, um über Frankfurt und Addis Ababa am frühen Montagmittag in Harare, der Hauptstadt von Simbabwe, anzukommen. Dort angekommen werden sie von unserem simbabwischen Projektleiter Wellington in Empfang genommen, der die Gruppe zu ihrer ersten Unterkunft ins rund 200km entfernte KweKwe fährt.

Bereits zum sechsten Mal entsendet Vezuthando e.V. eine Build & Ride Gruppe ins südliche Afrika. Zum dritten Mal geht es dabei nach Simbabwe und wird dort gemeinsam mit unserem Projektpartner Zimbabwe Trust einen intensiven Einblick in das Leben der Menschen vor Ort bekommen. Im Vordergrund des Projekts steht wie immer der interkulturelle Austausch.

Aller guten Dinge sind drei!

In Zusammenarbeit mit dem Internationalen Jugendamt Leipzig, findet dieses Jahr bereits zum dritten Mal ein interkultureller Austausch zwischen einer Gruppe junger Leipziger und den Menschen des Partnerprojektes “Zimbabwe Trust“ in Zhombe statt.

Vor dem Aufenthalt in Simbabwe vom 22.07. bis 11.08, traf sich die Gruppe Ende Mai für ein Vorbereitungsseminar, das einem ersten Kennenlernen der Gruppenleiterinnen und untereinander diente und dazu, erste Einblicke in Land, Kultur und Projekt zu erhalten. Eine motivierte Gruppe junger Menschen freut sich darauf, bald in ihr kleines Abendteuer zu starten…

Vezuthando e.V. wünscht Olli, Viola, Alexander, Nicole, Jessica, Enrico, Vanya, Julia, Tilli und Meike eine gute Vorbereitungszeit, sowie viel Erfolg beim Spenden sammeln. Kurz vor Abflug der Teilnehmer wird es hier wie gewohnt ein online- Tagebuch der Gruppe geben. Also seid gespannt!