Simbabwe 2013

Ein Blick zurück

Nach drei intensiven Wochen ging wieder einmal, viel zu schnell, eine wundervolle Reise mit vielen intensiven, unvergesslichen Eindrücken und Erfahrungen zu Ende. Wir begegneten tollen Menschen, wurden immer offenherzig aufgenommen, knüpften Freundschaften, arbeiteten Hand in Hand an Projekten, lernten einander verstehen und wechselten Perspektiven. Es ist ein unbeschreiblich schönes Gefühl durch das Land zu reisen, einfach nur den Blick schweifen lassen, den Augenblick zu genießen und stetig neuen Menschen zu begegnen, welche das eigene Leben bereichern. Wohl und gerade auch deshalb sagen viele Menschen: „Zimbabwe is one of the safest places in the world“. Trotz der sensiblen politischen Lage bedingt durch die Parlaments- und Präsidentenwahlen in diesem Jahr konnte dieses Gefühl in keinem Moment infrage gestellt werden. Dennoch entschieden wir uns in enger Zusammenarbeit mit dem Internationalen Jugendamt Leipzig und unserem Projektpartner Zimbabwe Trust, kurzfristig dafür, in der Hauptstadt Harare zu bleiben und ländliche Regionen zu meiden. Da wir dadurch leider sowohl unser Projekt, als auch die Gastfamilien nicht besuchen konnten, wurde vor Ort ein alternatives Programm auf die Beine gestellt. Dies verlangte sehr viel Flexibilität, jedoch ließ sich die Gruppe davon nicht entmutigen und beteiligte sich sehr motiviert und mit großem Engagement. Es eröffneten sich zahlreiche Einblicke und Zugänge zu Projekten, Organisationen und einheimischen Kontakten außerhalb der ländlichen Region Zhombe. Wir sind froh, die Reise mit all ihren Herausforderungen angetreten zu haben und mit vielen positiven Erfahrungen, gesund und munter zurückgekehrt sind.
Wir bedanken uns bei den Teilnehmenden, Reiseleitenden und Projektverantwortlichen sowie unseren Lesern. Wir freuen uns nächstes Jahr den interkulturellen Austausch wieder in der ländlichen Region stattfinden zu lassen und begrüßen alle Interessierten! Wer Interesse an unserer Arbeit hat, selbst bei einer unserer Reisen dabei sein möchte oder in die Organisation einer solchen Reise eingebunden werden möchte, kann sich jederzeit bei uns melden.

Bis dahin wünschen wir Euch alles Gute und sagen noch einmal herzlichen DANK!!!

9.8.

Willkommen Zuhause!

Gesund und wohlbehalten sind wir nun alle wieder zurückgekehrt.
Ein Dankeschön seitens Vezuthando e.V. an alle Teilnehmenden und Projektverantwortlichen und natürlich alle Lesenden, die von zu Hause aus mitgefiebert haben! Wir sind uns sicher, dass diese Reise nicht nur die Teilnehmenden positiv verändert hat, sondern auch euch Lesenden Simbabwe ein Stück weit näher gebracht hat. Wenn ihr Interesse an unserer Arbeit habt, selbst bei einer unserer nächsten Reisen dabei sein wollt, oder gar in die Organisation einer solchen Reise eingebunden werden wollt, dann meldet euch bei uns.
Bis dahin, wünschen wir der Gruppe ein gutes Einleben, alles Gute und sagen noch einmal herzlichen DANK!!!

7. und 8.8.

ByeBye Simbabwe!

Dank einer Änderung der Flugzeiten, bekamen wir noch einige Stunden mehr in Simbabwe geschenkt. So nutzten wir die Zeit und die Sonne hier noch so gut es ging und besuchten zum Abschluss ein drittes Mal unser „favourite local restaurant“, wo uns der Chef sogar mit Mikrophon begrüßte! Nochmal 12 Chicken verdrückt (die besten, die wir je gegessen haben), Sadza und Rape genossen, um den simbabwischen Geschmack noch lange aufrecht zu erhalten! Im Gegenzug bereitete Lisa am nächsten Morgen Pfannkuchen zu, für ein Abschiedsfrühstück mit Fungai und ihrer Familie. Es fiel uns nicht leicht diese lieben Menschen und die Stadt zu verlassen, doch der Abflug stand uns kurz bevor. Begleitet von unseren Freunden und Familienmitgliedern, fuhren wir voll beladen an den Flughafen und wieder mal standen wir am Check-In und winkten unseren Lieben, bis wir sie nicht mehr sehen konnten. So neigte sich eine wunderbare Reise mit vielen wertvollen Kontakten, Erfahrungen und Erinnerungen dem Ende zu und wir waren froh, dass alles erlebt zu haben.

5. und 6.8.

Chill out or Rafting?

Das war die Frage, vor der viele von uns an diesem Tag standen! Lediglich 3 Mutige wagten das Abenteuer auf dem reißenden Zambezi-River! Sie bezwangen endlose Stromschnellen und „washing machines“ und wir waren froh, sie am Abend wieder mehr oder weniger heil –aber immerhin so sauber wie nie- in Empfang zu nehmen! Die anderen genossen ihren Tag und die Landschaft beim
Pferde- bzw. Elefanten-Reiten oder einfach am Ufer des Hostel-Pools ;)
Zum Abschluss unseres Vic Falls-Urlaubs besuchten wir am Abend eine Bar, von der aus man einen atemberaubenden Blick über die endlosen Weiten des Landes und den herrlichen Sonnenuntergang hatte. So ging eine wunderbare Zeit in Victoria Falls zu Ende und in den frühen Morgenstunden traten wir die Heimfahrt an. Um die Mittagszeit begrüßte uns Wellingtons Frau Happy in KweKwe mit einem köstlichen Mittagessen und dann ging es wieder ab nach Harare.

4.8.

Safari in Botswana

Ein Tag, auf den wir lange hin gefiebert haben! In aller Frühe machten wir uns auf den Weg von unserem Vic Falls Hostel zur Grenze nach Botswana, um dort eine Tagestour über den Chobe-River (der Botswana von Namibia trennt) und durch den Chobe-Nationalpark zu starten!
Empfangen wurden wir in Botswana mit nem kleinen Frühstück, bevor es ab auf´s Wasser ging! Mit unserem einheimischen Tourguide hatten wir viel zu lachen und lernten einiges über Land und Tiere. Elefanten und Antilopen, Krokodile und Warzenschweine, etc. soweit das Auge reicht… Zum Mittag wurden wir in einem Hotel am Flussufer bestens verköstigt, um uns für die Jeep-Safari am Nachmittag zu stärken. Diese ging dann kreuz und quer durch den Nationalpark, gefolgt von Giraffen und Löwen, die das meiste Aufsehen erregten! Doch auch die Landschaft und all die anderen Tiere, die hier lebten waren faszinierend… Mal wieder kehrten wir mit so vielen Eindrücken und Erlebnissen an diesem Abend zurück.

3.August 2013

Sprung in die Vic Falls

Nach einer langen Reise von Harare nach Victoria Falls waren wir am Abend nur noch für ein Dinner zu haben und alle gingen sehr erschöpft und zeitig schlafen. Am Samstag stand unser erster Ausflug an die Victoria Fälle auf dem Programm. Alle waren sehr beeindruckt von der atemberaubenden Landschaft und den mächtigen Wasserfällen. Das mussten wir erst einmal auf uns wirken lassen - die Ruhe vor dem Sturm: Drei Mutige wagten den Absprung von der Brücke in 111 Meter Tiefe! Begleitet vom Sonnenuntergang begaben wir uns mit vielen neuen Eindruecken auf den Weg zurueck in unser Hostel. Mit Vorfreude auf die Safari fielen wir in unsere Betten.

1.August 2013

Spiel, Sport und Spaß

Der Donnerstag stand wieder ganz zum interkulturellen Austausch bereit: Wir besuchten das "Village of Hope" in Harare. Der Vormittag wurde dazu genutzt, um mit der Community verschiedenste Arbeiten zu erledigen. Angefangen beim Unkraut jähten über Stühle streichen bis hin zum Fenster putzen. Nach dem Lunch spielten wir mit den Kindern und Jugendlichen Fussball, Brennball und es wurden Lieder gesungen.

Der Abend ging sehr frueh zu Ende, da wir am Freitag in den fruehen Morgenstunden (3.00 Uhr) zu den Victoria Fällen aufbrachen und uns eine Fahrt von 800 km erwartete.

31.Juli 2013

Containern

Am Mittwoch hatten wir noch einmal die Moeglichkeit, Unterstützung beim Ausladen der Container mit Hilfsguetern zu leisten. Wieder hieß es: Stapeln, sortieren, zählen, notieren und wieder stapeln. Der Tag klang mit einem wunderbaren Essen aus und wir bedankten uns mit kleinen Geschenken für die Gastfreundschaft und dass wir an dem Projekt teilhaben durften.

29.+30.Juli 2013

Kinderheim und Mbare Markt

Diese Woche konnten wir dem Chinyaradzo-Waisenhaus nochmal zwei Besuche abstatten. Die Wände wurden fertig gestrichen und wir haben uns einige Aktivitaten mit den Kindern einfallen lassen. So starteten wir ein Fussballspiel mit den Aelteren und bastelten bzw. malten unermuedlich mit den Kleineren! Es war ein grosser Spass und zum Abschluss gab es am Dienstag noch einmal ein ordentliches Sadza, bevor wir uns von den Kindern und Frauen im Waisenhaus verabschiedeten.Den Abend verbrachten wir im gemuetlichen Zuhause von Susanne, einer Deutschen, die mit ihrer Familie in Harare wohnt. Sie verkoestigte uns ebenfalls mit "local food" und erzaehlte uns ihre Geschichte, wie es sie nach Simbabwe verschlagen hat.

28.Juli 2013

Kirche

Eine interessante Erfahrung für alle ist der Kirchentag am Sonntag. Mit Funghai und den Kindern, Amy, Malakai und Joshua ging es in der City von Harare zum Gottesdienst. Dieser fand in der Stadthalle mit tausenden von Menschen statt. Man kann es sich vorstellen, wie in einem grossen Theater oder einer Konzerthalle. Auf der Buehne stand ein grosser Chor. Die Stimmung war sehr froehlich und peacefull, die singende und tanzende Menschenmenge strahlte unglaublich viel Power aus.
Danach machen wir eine ausgedehnte Mittagspause in unserem Lieblings-Local-Food Restaurant: Es gab Reis, Sadza, Rape mit Penaut Butter und das beste gegrillte Hähnchen was wir je gegessen haben.
Der Tag endete mit unserem Auszug aus der Prince Edward School und der Rueckkehr in das Haus von Funghai und Blessing.

27.Juli 2013

Great Zimbabwe

Der Tag began in den fruehen Morgenstunden mit einem ausgiebigen Fruehstueck, einer Torte und einem Geburtstagsstaendchen fuer Julia, den sie hat heute ihren Geburtstag gefeiert. Danach ging es los Richtung Masvingo. Nach ca. vier Stunden Busfahrt erreichten wir Great Zimbabwe: Bereits im 13. Jahrhundert wurden die Haeuser, Mauern und Tuerme erbaut, welche sich ueber ein sehr grosses Gebiet erstrecken. Auf dem Berg angekommen, waren wir von der wundervollen Aussicht ueberwaeltigt. Mit dem Sonnenuntergang erreichten wir am Fusse des Berges ein kleines simbabwisches Dorf, wo Shona Figuren (Steinskulpturen) ausgestellt wurden und Klaenge von Trommeln und Mbiras den Abschluss dieses Ausfluges bildeten. Auf dem Heimweg nach Harare, wurde noch ein Zwischenstop in Masvingo eingelegt, um Lebensmittel fuer das Dinner einzukaufen. Da die Gruppe sehr hungrig von der Wanderung war, wurde das Dinner kurzerhand auf der Busfahrt gehalten, was eine sehr spannende Erfahrung fuer alle von uns war: Brot und Tomaten flogen durch den Bus, aber am Ende des Tages wurde doch noch jeder satt.

20.Juli 2013

Ready for take-off!

Nach einer langen aber guten Reise, landeten wir um die Mittagszeit bei strahlendem Sonnenschein in der Hauptstadt Simbabwes - endlich geschafft!! Voller Freude empfing unser Projektpartner Wellington uns mit seiner Frau Happy und Tochter Hannah und ab gings in den flotten Kleinbus oder mitsamt dem Gepaeck ab auf die Ladeflaeche des Pick Ups! So trudelten wir schliesslich auf dem Anwesen von Wellys Schwester Funghai ein, wo wir ebenfalls herzlich begruesst und aufgenommen wurden. Nach einem kleinen Meeting zog ein Grossteil der Gruppe los, um ein wenig die Gegend zu erkunden und kehrte eine Stunde spaeter mit ein paar ersten Eindruecken zurueck. Auch der Supermarkt war ein Erlebnis und so waren spaetestens nach dem Abendessen (unser erstes <<Sadsa>>, ein Brei aus Maismehl) alle erschlagen und bereit fuers Nachtlager! So lagen kurz daruf 10 <<Murungus>> (weisse Menschen) mit Isomatten aneinander gereiht im grossen Wohnzimmer der Familie und genossen ihre erste Nacht suedlich des Aequators :)

Fuer die naechsten paar Naechte sind wir in der “Prince-Edward-School” untergebracht, einem Internat fuer Jungs, wo es uns sehr gut geht! Am Morgen sitzen wir zusammen mit den Schuelern beim Fruehstueck in der grossen Essenshalle, bevor es mit unseren Tagesaufgaben losgeht.

So hatten wir am Mittwoch die Moeglichkeit, im Projekt einer Bekannten mitzuwirken, indem wir beim Ausladen von Containern Unterstuetzung leisteten. Diese waren voll mit Hilfsguetern aus Uebersee, die nun an die Menschen in den ruralen Gegenden Simbabwes gehen. Wir stapelten Kisten, sortierten Kleidungsstuecke und zaehlten und notierten alles, was uns in die Finger kam, von Thunfisch bis hin zu Damenroecken!

Am Donnerstag besuchten wir ein “Feeding-Projekt” der Organisation “miracle missions”, bei dem es um den Austausch von Schulkindern ging. Kinder einer priveligierteren Schule hatten Spenden gesammelt fuer Schueler_innen einer weniger priviligierten Schule, wovon Essen eingekauft wurde. Wir durften dabei helfen, das Essen abzufuellen und aufzubauen und verbrachten den Vormittag mit den vielen vielen Kindern, die gemeinsam im Garten spielten und Lieder sangen.

Den Freitag verbrachten wir im Waisenhaus “Chinyaradzo”, wo wir verschiedensten Aktivitaeten nachgehen konnten. Manche von uns strichen die Waende des Gebaeudes, waehrend andere mit den Kindern spielten oder gemeinsam mit ihnen ihre Zimmer auf Vordermann brachten. Am Abend feierten wir in einem angesagten Club der Stadt in den Geburtstag unserer Teilnehmerin Julia rein!!

20.Juli 2013

Auf geht's!!

Momentan sind die sieben Teilnehmenden mit den Begleitenden Meike, Tilli und Tom noch unterwegs. Am Abend traf sich unsere Gruppe um nach der Vorbereitungsphase endlich nach Simbabwe aufzubrechen. Bevor es in den Flieger ging wurden am Flughafen Frankfurt letzte Informationen verteilt, Fragen geklärt und dann verabschiedete unsere Marketingverantwortliche Anja die Gruppe.

Wellington, Projektverantwortlicher von Zimbabwe Trust, nimmt die Gruppe am Sonntag in Harare in Empfang und freut sich auf ein viertes Build&Ride!

Dabei sind sich alle Teilnehmenden, Vezuthando e.V. und das Internationale Jugendamt Leipzig, sowie unser Partner Zimbabwe Trust bewusst, dass wir die aktuelle Situation vor Ort in Simbabwe berücksichtigen müssen. Der Austausch ist langfristig geplant, jedoch wurden im letzten Monat kurzfritig Parlaments- und Präsidentenwahlen für den 31.Juli 2013 angekündigt. Dieser Termin fällt genau in den Reisezeitraum unserer Gruppe.

Wir möchten sensibel auf dieses Ergeinis reagieren und haben im Vorfeld intensive und zahlreichen Gepsräche mit Menschen vor Ort und allen an der Organisation des Autausches Beteiligten geführt. Das Ergebnis ist eine Anpassung des Programms.

Die Teilnehmenden werden in Harare, der Hauptstadt bleiben und sich dort mit den Gastfamilien aus Zhombe treffen, sich über das Projekt des Bibliotheksbaus austauschen, sowie weitere Projekte und Museen besuchen.

Wir haben uns nach der Erfahrung von drei erfolgreichen Build&Rides nach Zhombe gemeinsam für diese Variante entschieden, um Spannungen durch die Anwesenheit von Europäern in einer ländlichen Gegend während des Wahlzeitraumes zu vermeiden und den Gastfamilien sowie auch dem Projekt langfristig keine Probleme zu bereiten.

In diesem Sinne wünschen wir allen Teilnehmenden und Menschen, die sie vor Ort in Simbabwe begegenen eine schöne und interessante Zeit, eine sichere Reise und, dass alle bleibende Eindrücke sammeln.

Startschuss für Build & Ride Simbabwe 2013

Am 26. und 27. April fand das Vorbereitungstreffen mit der Leipziger Gruppe im internationalen Jugendamt Leipzig statt. Zwei Tage lang wurden die Teilnehmenden auf die Reise und das Projekt in Simbabwe vorbereitet. Mit viel Interesse und Engagement erarbeitete die Gruppe Ansätze und Inhalte des interkulturellen Austauschprogrammes. Mit großer Vorfreude ging ein schönes Wochenende zu Ende.

Vezuthando e.V. entsendet bereits zum achten Mal eine Build & Ride Gruppe ins südliche Afrika. Zum vierten Mal geht es dabei nach Zhombe in Simbabwe. Gemeinsam mit unserem Projektpartner Zimbabwe Trust wird der Gruppe ein intensiver Einblick in das Leben der Menschen vor Ort gegeben. Der interkulturelle Austausch steht wie dabei im Vordergrund des Projektes.

Vezuthando e.V. wünscht allen Teilnehmenden eine schöne Vorbereitungsphase und viel Erfolg beim Fundraising für den Neubau der Schulbibliothek.

Wenn du Interesse an unserem Build & Ride Projekt hast und gerne als TeilnehmerIn oder sogar als GruppenleiterIn mitfahren möchtest, dann melde Dich per Email bei uns.

mc-info-prt1(at)impl-vezuthando-rbdp-(dot)-radp-de