Südafrika 2009

Vom 31.08. bis 21.09.2009 startete mit zehn Teilnehmern das erste „Build & Ride“ Projekt und Südafrika hielt für die Deutschen ein Abenteuer der besonderen Art bereit.

Zwei Wochen lebten und arbeiteten die zehn Deutschen in der ländlichen Region Swayimane im Kwa-Zulu-Natal und wirkten Hand in Hand mit den einheimischen Zulus an der Renovierung eines Gemeindezentrums mit. In der dritten Woche bereiste die Gruppe Südafrika und das Nachbarkönigreich Swasiland, dabei entdeckten sie neben atemberaubenden Landschaften auch die Tierwelt Afrikas.

Ein Rückblick von Ulla Malkowski:
Unser Abenteuer bestand aus drei Etappen:
In der ersten Woche lernten wir im Valley Land und
Leute kennen. Wir bekamen eine Vorstellung davon,
was es bedeutet mit wenig Komfort und teilweise ohne Strom und fließendem Wasser auszukommen. Und obwohl das Leben im Valley den Menschen viel Kraft abverlangt, sehen sie oft glücklicher und
zufriedener aus als so manch einer hier bei uns.

Fazit nach der ersten Woche:
„Weniger ist tatsächlich mehr.“ In der zweiten Woche stand das Renovieren des Community-
Centers auf dem Programm. Dabei konnten wir die
südafrikanische Mentalität hautnah erleben, z.B. mussten wir jede Menge unfreiwillige Wartezeiten verschmerzen. Mal fehlten die Arbeiter, die uns unterstützen sollten. Mal fehlte das Material, dass wir benötigten. So ist das halt in Afrika.
Dennoch haben wir einiges geleistet und ich denke wir können stolz auf uns sein.

Fazit nach der zweiten Woche:
„In Afrika ticken die Uhren tatsächlich anders.“
In der dritten Woche sollten wir ein anderes Südafrika kennenlernen. Mit drei Mietwagen fuhren wir von Swayimane zunächst zu einem Schulkonzert nach Mopela. Von dort ging es weiter nach St. Lucia. Wir gingen im Indischen Ozean schwimmen und erlebten eine zehnstündige Safari im Hluhluwe Park. Von St. Lucia aus fuhren wir über die Grenze nach Swasiland. Mitten im Mlilwane Wildlifereservat konnten wir uns am nächsten Morgen auf Mountainbiken oder Reiten freuen. Auf der Fahrt nach Nelspruit fuhren wir einen „Craft
Market“ an, bevor dann für den letzten Tag ein besonderes Highlight geplant war: die atemberaubende Gegend am Blyde River Canyon. Die ganz Mutigen unter uns wagten den Swing in 70 Meter Tiefe.

Mein Endfazit: „Südafrika ist definitiv eine Reise wert.“

Durch das Engagement der zehn Deutschen und den
Nacharbeiten unseres Projektpartners Zimele ist
zusammen mit dem Sponsor Schwabe Spitzner GmbH in
dem südafrikanischen Dorf Swayimane das Community
Center erfolgreich renoviert worden. Zurzeit wird das Ausbildungscenter noch möbliert, so dass ab Januar des nächsten Jahres die ersten jungen Leute an den dringend benötigten Computerkursen teilnehmen können. Auch wenn „Computer“ für viele Menschen in Südafrika immer noch ein Fremdwort ist, sind Grundkenntnisse in diesem Bereich mittlerweile auch dort Grundvoraussetzung um auf dem dortigen Arbeitsmarkt eine Chance zu haben. Zimele hat durch den Ausbau des Centers nun endlich die Möglichkeit diese Herausforderung anzunehmen und für die Zukunft auszubilden.

Weitere Eindrücke lassen sich im Blog nachlesen:
www.SpendeHoffnung.de/blog