Togo 2010

Vezuthando e.V. wird mit seinem Build&Ride-Team in Boulou-Wlamé, einem kleinen Dorf in der Nähe von Tsévié im Süden Togos arbeiten. Das Dorf hat ca. 675 Einwohner und die einzige Grundschule im Umkreis von 20 Kilometern. Viele Schüler müssen morgens große Strecken zu Fuß gehen, um am Unterricht teilnehmen zu können.

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Die Gruppe wohnt zusammen mit den Begleitern in der nahe gelegenen Kleinstadt Tsévié in einem gemieteten Haus unterkommen. Die Verpflegung übernehmen wir selbst. Das heißt zum Beispiel, dass wir auf dem Markt einkaufen und um die Preise feilschen werden und uns daran versuchen werden, die einheimischen Gerichte nachzukochen. Selbstverständlich werden wir aber auch genügend Gelegenheiten haben, die echte einheimische Küche zu kosten.

Tsévié liegt - nicht weit von Togos Hauptstadt Lomé entfernt - im hügeligen Flachland des Küstenstreifens. Sowohl die kilometerlangen Palmengesäumten Strände, als auch der tropische Regenwald im Landesinneren bieten sich für Erkundungsausflüge an. Die Bevölkerung in dieser Region kommt aus der Bevölkerungsgruppe der EWE und spricht neben ihrer Muttersprache Ewe auch die Nationalsprache Französisch. Von daher war Voraussetzung für die Teilnahme, dass die Teilnehmer die Grundlagen der französischen Sprache beherrschen.

Arbeiten in Boulou-Wlamé

Während dem Aufenthalt in Tsévié legen die Freiwilligen einen Schulgarten für die Grundschule an. Von dem Ertrag dieses Gartens werden die Schüler einen Teil ihrer Verpflegung beziehen. Ein ortsansässigen Farmer leitet das Team anund gibt sowohl Einblicke in die traditionelle Art der Landwirtschaft und vermittelt auch Wissen über die dort angebauten Grundnahrungsmittel.

Außerdem werden die Freiwilligen Aktionstage zum Thema „Lernen in Deutschland“ mit den Grundschülern durchführen. Dabei sind deinen Ideen methodisch und Inhaltlich keine Grenzen gesetzt. Die Vorbereitung dafür wird von Vezuthando e.V eng begleitet und auf dem Vorbereitungswochenende haben die Teilnehmer Zeit Einfälle zu sammeln und diese zu strukturieren.

Trotz ausgiebiger Planung von Deutschland aus müssen sich alle Teilnehmer auf Überraschungen gefasst machen. Die afrikanischen Uhren ticken anders und die Afrikaner sagen von sich selbst: „Ihr Europäer habt die Uhren, wir Afrikaner haben Zeit!“